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Marcel Schrötter war nach seinem ersten Punktegewinn im zweiten Saisonrennen nicht restlos zufrieden
Das Rennen wurde nach nächtlichen Regenschauern bei Mischverhältnissen gestartet. Abseits der Ideallinie waren viele feuchte Stellen zu sehen, die Schrötter etwas die Angriffslust raubten. Doch ab Rennmitte fand er mit dem Schweizer Thomas Lüthi einen schnellen Vordermann, dank dem er auch einen konstant flotten Rhythmus fand. In der Schlussphase des Rennens konnte dieses Gespann sogar noch eine Gruppe überrumpeln, ehe Schrötter als 13. seine ersten WM-Zähler in dieser Saison sammelte. Dennoch zeigte sich der 22-Jährige nach der Zieldurchfahrt sehr selbstkritisch.
#23 Marcel SCHRÖTTER (Tech 3, Mistral 610) - 13, WM-Position 19:"Drei Punkte sind zwar gut, aber bei weitem nicht ausreichend. Ich hätte mehr aus der Situation holen müssen. Von dem her bin ich über den Ausgang dieses Wochenendes enttäuscht, weil meine Leistung während des Rennens eben nicht gut genug war. Ich habe es wieder einmal nicht auf die Reihe gebracht, dass ich nach dem Start meine Position halten kann, sowie auch, dass ich in der Anfangsphase aggressiver bin. Dazu muss ich auch ehrlich eingestehen, dass ich mich von den unterschiedlichen Streckenverhältnissen etwas zu sehr einschüchtern habe lassen. Abseits der Ideallinie waren überall feuchte bis nasse Stellen, die schnell zu einem Fehler führen können. Ausserdem sind diese Flecken im Pulk nur schwer erkennbar. Jedenfalls habe ich in den ersten Runden zu viel Zeit verloren. Darüber hinaus hat es zwischendurch auch für kurze Zeit zu regnen begonnen, worauf ich eigentlich einen Abbruch erwartet hatte. Nachdem ich in dieser Phase etwas Tempo rausgenommen habe und vergeblich auf rote Flaggensignale wartete, war ich für drei, vier Runden viel zu langsam unterwegs. Damit war der Zug endgültig abgefahren, um weiter nach vorne zu kommen. In etwa zur Halbzeit des Rennens hat mich Tom (Lüthi) überholt und in seinem Schlepptau bin ich endlich besser in Fahrt gekommen. Gemeinsam konnten wir relativ gute Zeiten fahren, und es gelang uns sogar den Rückstand zu der Gruppe vor uns aufzuholen, ehe wir schliesslich Sandro (Cortese) und Alex (Marquez) noch überholten. Zuvor ist mir allerdings einmal ein Missgeschick auf der Bremse passiert, bei dem ich Tom gerade noch ausweichen konnte. Im Anschluss konnte ich schnell wieder aufholen. Bei zwei, drei Runden mehr hätte ich sicher noch eine Attacke auf Tom gestartet. Der eine Punkt mehr hätte allerdings auch keinen Unterschied bewirkt. Ich bin trotzdem wegen meiner heutigen Performance sauer auf mich, auch wenn das Gefühl für das Motorrad halbwegs gepasst hat. Es fehlen allerdings noch ein paar Puzzleteile, damit ich über eine längere Distanz das Motorrad genauso steuern kann, wie im Qualifying für ein paar superschnelle Runden. Aber 19 Runden auf diesem Niveau sind im Moment unmöglich. In diesem Bereich müssen wir unbedingt schnellstens Fortschritte erzielen, sowie auch ich an mir arbeiten muss, um endlich mit vollem Tank aggressiver agieren zu können. Wie gesagt, ab Rennmitte war es kein schlechtes Rennen. Ich denke, ich bin ab diesem Zeitpunkt in etwa gleiche Rundenzeiten wie die Fahrer weiter vorne gefahren. In Argentinien gilt es ein bessere Startposition zu erobern und diese auch zu verteidigen, oder anders gesagt, mehr aus der Situation zu holen.“
Ergebnis Moto2™ Grand Prix of The Americas: