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Wir wünschen eine besinnliche Weihnacht, einen schönen Übergang in die Saison 2021.
Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf das kommende Jahr.
Vergangenes Wochenende wurde es Ernst! Die neue Saison stand vor der Tür. Als Auftaktrennen der Supermoto DM stand das Emstalstadion in Harsewinkel auf dem Terminkalender. Leider etwas zu früh, da Teamchef Dirk Spaniol nach seinem Crash beim Showrennen im März noch immer verletzt ist. Seine Brüche sind noch nicht ganz verheilt, weswegen seine Teilnahme an der Punktehatz in der S2 eigentlich auszuschließen war. Dafür war seine Mannschaft komplett einsatzbereit und sorgte für das nötige Prestige innerhalb der Meisterschaften.
Trotz seiner Verletzungen wollte Spaniol aber nicht tatenlos zuschauen. Er erkundigte sich bei den Offiziellen nach dem Mindestergebnis, was er im Zeittraining einzufahren hätte um an den Rennen teinehmen zu dürfen. Dick bandagiert machte er sich dann im Zeittraining der S2 ans Werk, um die notwenidgen 3 Runden zu absolvieren. Aber kaum war er draußen, konnte er es nicht lassen. Er fuhr zwar behutsam um den Kurs, doch er probte mit 12 Runden im Zeittraining schon mal einen Großteil der Renndistanz. Das Ergebnis war recht ordentlich. Er belegte zwar den letzten Platz im Zeittraining, doch er konnte sicher sein bei dieser Leistung im Rennen Punkte zu sammeln. Und so kam es dann auch. Spaniol stellte sich in beiden Rennen in die Startaufstellung und unternahm das Notwendige. Ohne Sperenzchen und Querelen sammelte er 16 wichtige Meisterschaftspunkte.
Jan Simon ter Heide war mit seinem Ergebnis auch recht zufrieden. Trotz eines Sturzes im ersten, und der Jump-Start Strafe im zweiten Rennen, konnte er Rang neun und zehn umsetzen. "Auch wenn das hier im Ergebnis nicht so super toll war, hat trotzdem meine Zeit gepasst. Das zeigt mir, dass ich bei kommenden Rennen auf jeden Fall mehr rausholen kann."
In der S1 zeigte Andre Plogmann sein volles Potenzial. Im Zeittraining meißelte er die zweitbeste Zeit auf die Bahn und stand plötzlich als ein Favorit im Rampenlicht der Presseverterter. Kein Umstand, der den Lokalmatador aus der Ruhe bringen könnte. Plogi legte im Zweikampf mit dem Österreicher Lukas Höllbacher einen unglaublich spannenden ersten Lauf hin, bei dem er immer wieder die Attacken des Österreichers abwehrte und zu guter letzt den wohlverdienten Sieg davon trug. Im zweiten Lauf war der Höllbacher allerdings auf Zack und verteidigte seine Pole Position. "Ich war dran und konnte auch immer wieder angreifen. Ich glaube ganz sicher, dass ich einen Tick schneller war als Lukas, aber nach meinem Rutscher im Offroad war der Abstand zum Schluss dann einfach zu groß." Plogmann kam drei Sekunden hinter Höllbacher durchs Ziel und wurde Zweiter. Somit stehen die beiden punktgleich an der Spitze der S1-DM.
Für Tim Schön, unserem C1-Meister aus der letzten Saison, war das Wochenende ausgesprochen lehrreich. "Die S1 ist wirklich eine ganz andere Welt als ich sie aus dem nationalen Pokal gewohnt bin. Hier gefährdet jeder noch so kleine Rutscher und jede noch so kleine Unachtsamkeit direkt deine Platzierung. Ich bin echt begeistert von der Präzision mit der man in der S1 fährt, und freue mich jetzt schon auf jedes einzelne Rennen in meinem Lehrjahr." Tim sah im ersten Rennen als 15ter und im zweiten als 16ter die Zielflagge.
Im hubraumoffenen C2-Pokal hält Florian Zilz die DSR-Fahne hoch. Obwohl seine Handverletzung aus der vergangenen Saison ihm nachwievor zu schaffen macht, lieferte er zwei prächtige Punktrennen ab. Am Samstag, seinem 24. Geburtstag, wurde Flo Achter. Sonntags sprang immerhin noch der elfte Platz für ihn raus. Danach nahm Zilz die Gelegenheit wahr und fuhr in beiden Rennen der S2 Klasse als Gast mit.
Nico Günther belegte mit seiner 250er RMZ den zweiten und vierten Platz in der S3 Wertung.
Der nächste Event der Supermoto DM findet in drei Wochen in Stendal statt.
Quelle: Team DSR-Suzuki