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Marcel Schrötter blieb nach einem beherzten Rennen beim WM-Auftakt in Katar unbelohnt
Der 22-Jährige scheiterte am Sonntagabend nur knapp daran, seine diesjährige Kampagne in der hartumkämpften Moto2 Weltmeisterschaft mit einem Punktegewinn zu eröffnen. Schrötter, der sich tags zuvor für den 17. Startplatz qualifiziert hatte, gelang auch ein guter Start, aber im üblichen Getümmel der Auftaktrunde musste er mehrmals vom Gas gehen, um eine Kollision zu vermeiden. In weiterer Folge war es eine mühsame Aufholjagd über die Renndistanz, ehe ein Fahrfehler in der letzten Runde schliesslich eine Zielankunft in Top-15 kostete.
#23 Marcel SCHRÖTTER (Tech 3, Mistral 610) - 16.: "Ich bin mehr als enttäuscht, denn die Top-15 wären drinnen gewesen. Noch dazu, da wir es nach den schwierigen freien Trainings geschafft haben, von einer aussichtsreichen Position auf einen Punktegewinn in das Rennen zu gehen. Man durfte dennoch keine Wunder erwarten, trotzdem habe ich mich vor dem Rennen in der gleichen Art und Weise wie immer vorbereitet und motiviert, in dem ich mir fest eingeredet habe, jetzt da locker rauszugehen und einfach Spass am Motorradrennfahren zu haben. Ich habe versucht die Trainingstage zu vergessen und mich auf mein Talent und meine Fähigkeiten zu verlassen. Ich war auch richtig heiss auf das Rennen und nach einem guten Start, bei dem ich gleich mehrere Konkurrenten überholt habe, dachte ich noch, das war jetzt ein guter Anfang. Leider war nach ein paar Streckenabschnitten der Spass bereits wieder vorbei, als ich im Kurvenausgang an mehreren Stellen das Gas zudrehen musste, ansonsten wäre ich mit anderen Fahrern zusammengestossen. Das ist natürlich das schlimmste Szenario, wenn man in der Beschleunigungsphase nicht voll am Kabel ziehen kann, weil dann eben im Pulk gleich drei, vier Leute an dir vorbeirauschen. Die erste Runde hat somit den weiteren Rennverlauf ruiniert. Aufgrund unseres Nachteils in Bezug auf Top-Speed war es natürlich nur sehr, sehr schwer möglich wieder aufzuholen. Sogar auf der langen Geraden hatte ich keine Chance in einem Windschatten an den Vordermann näher ranzukommen. Zudem macht es auch das Fahrverhalten des Motorrades beim Anbremsen einer Kurve nicht leichter. Sobald ich hart auf der Bremse bin und das Motorrad quer kommt, lässt es sich umso schwerer stoppen. Das macht die Sache eben doppelt schwer. Jedenfalls bin ich für lange Zeit hinter Domi (Aegerter) hergefahren, obwohl ich von meinen Speed her schneller war. Als ich ihn endlich überholt hatte, war es ein einsames Rennen für mich, bis ich in etwa ab dem letzten Renndrittel zu Taka (Nakagami) aufschliessen konnte. Ab diesen Zeitpunkt hatte ich eine gute, konstante Pace und ich habe alles gegeben, um an ihm dranzubleiben. In der letzten Runde war ich endlich nahe genug an ihm dran, um ihn zu attackieren. Das habe ich auch gemacht, aber leider ist mir dabei ein Fehler passiert, der mich einen Umweg gekostet hat und den natürlich Domi zu seinen Gunsten genutzt hat und innen durch ist. Ärgerlich, denn nach diesem schwierigen Start in die Saison hätte ein Punktegewinn sehr, sehr gut getan. Nichtsdestotrotz kann man mit dieser Performance nicht zufrieden sein. Wir müssen uns schleunigst verbessern und nach vorne kommen. Hoffentlich gelingt uns schon beim nächsten Rennen in Texas ein bedeutender Schritt.“
Ergebnis Moto2™ Grand Prix of Qatar: