01.07.2014
Zu Besuch beim Moto-GP in Assen
Das Rennwochenende in Assen 2014
( von links : Philipp Öttl, Karl-Josef Wieres, Tom Lüthi )
Seit Jahren eine verlässliche Partnerschaft
Das junge Talent Philipp Öttl, im Team von Interwetten Paddock Moto3 Racing Team, vertraut seit vielen Jahren auf die Verbindung zu Wieres Motorrad-Zubehör.
( Tom Lüthi )Neuzugang bei Wieres
Wir sind stolz und freuen uns Interwetten Paddock-Star Tom Lüthi - Moto2 - gewonnen zu haben. Das Team von Daniel M. Epp haben wir von der besonderen Qualität der Wieres-Antriebstechnik überzeugt.
( von links : Karl-Josef Wieres, Sandro Cortese )
Treffen in Assen
Karl-Josef Wieres im Gespräch mit Sandro Cortese vom Dynavolt Intact GP Team.
Starker Start – und Glück im Finale
Interwetten Paddock Moto3-Pilot Philipp Öttl erlebte bei der Dutch TT in Assen das Happy-End eines schwierigen Wochenendes und nahm aus dem Rennen der Moto3-Klasse einen Punkt mit nach Hause. Der bayerische Teenager kam vom 24. Startplatz optimal weg und lag nach einer Runde bereits an 20. Position. Danach entwickelte sich ein hartes Gefecht in einer dichtgedrängten Gruppe, in der Öttl gegen besonders risikofreudige Konkurrenten immer wieder Plätze verlor, sich aber auch wieder herankämpfen konnte. Das Glück des Tüchtigen hatte er in der letzten Schikane der letzten Runde: Als sein Kalex-KTM-Markengefährte Luca Grünwald stürzte, konnten die direkt dahinter fahrenden Alessandro Tonucci und Juanfran Guevara nicht ausweichen und gingen ebenfalls zu Boden. Öttl zirkelte unbeschadet an der Unfallstelle vorbei, machte drei Plätze gut und sicherte sich den 15. Rang.
„Philipp war in der Anfangsphase sehr gut dabei. Dann verlor er einige Plätze und hatte Mühe, sich in der Gruppe durchzusetzen“, erklärte der fünffache Grand Prix-Sieger Peter Öttl, Philipps Vater und Manager. „Aber ganz am Ende hat er seine Stärke ausgespielt. Nach langem Kampf in der Gruppe, bei dem er immer wieder die Zähne zeigte, blieb er sattelfest und beendete das Rennen mit einem Erfolg. Die Zielflagge zu erreichen, ist Teil der Aufgabe, und das gelingt Philipp immer. Und deshalb hat er den Punkt verdient!”
Philipp Öttl – 15. Platz
„Ich habe gut angefangen und hatte eine starke erste Runde, aber dann habe ich mich wie in den Rennen zuvor versägen lassen. Ich ließ mich überholen und kam dann nicht mehr vorbei. Ich muss im Zeittraining weiter vorne sein, dann passiert das nicht. Hinten im Feld gibt es zu viele Kamikaze-Fahrer, die bei ihren Überholmanövern ein zu hohes Risiko eingehen. Was mich betrifft, ist es die alte Leier: Wir steigern uns in den Trainings zu wenig, und das ist der Grund, warum wir in der Startaufstellung zu weit hinten stehen und im Rennen als Schadensbegrenzung gerade noch so an die Punkte heranfahren können. Ich habe zwar versucht, mich Stück nach Stück nach vorn zu arbeiten, doch was mir fehlte, war ein zusätzliches bisschen an Aggressivität. Jetzt freue ich mich auf den Sachsenring. Dort gibt es die besten Fans und die freundlichsten Leute. Dort gelang mir letztes Jahr ein Durchbruch, vielleicht ist es in dieser Saison wieder das Gleiche!“
Daniel M. Epp – Teambesitzer:
„Mit dem 15. Platz und einem Punkt wurden wir nach den schwierigen Trainings gut belohnt. Heute war das vierte Mal in fünf Rennen, dass Philipp in die Punkteränge fuhr. Damit ist die Basis gelegt, dass wir beim Heimspiel auf dem Sachsenring und dann in der zweiten Saisonhälfte angreifen und wieder um Top Ten-Plätze kämpfen können!“
Ergebnis Rennen:
1. Alex Marquez / SPA / Honda / 38:07,648 Min.
2. Alex Rins / SPA / Honda / + 2,960 Sek.
3. Miguel Oliveira / POR / Mahindra / + 3,644 Sek.
15. Phillip Öttl / GER / Kalex-KTM / + 25,774 Sek.
Quelle : PADDOCK Grand Prix Team Management